Der Marquis von FlandernRouven steht auf. Das Wasser rinnt über seinen schlanken Körper. Der Anblick der zartrosa Nippel auf der blassen Haut fesselt mich. Sie wirken viel empfindlicher als meine, als hätten sie nie die Sonne gesehen.
»Was würdest du gern mit ihnen machen?« Rouven streicht sich mit den Fingerspitzen darüber.
»Sie anfassen.« So wie er.
»Sanft oder fest?« Er nimmt sie zwischen Daumen und Zeigefinger, beginnt, sie zu kneten.

So heftig, dass sich allein vom Hinsehen meine eigenen  zusammenziehen.

Sein Blick wird glasig, ein leises Seufzen verlässt seine Lippen.

In seiner Mitte regt es sich erneut. Seine Spitze schiebt sich prall und rosa aus der Vorhaut.

In meinem Mund wird es nass. Ich will diesen Schwanz küssen, der vor meiner Nase steifer und steifer wird.

»Mach es, bevor dir dein Wunsch vom Kinn tropft.« Er kneift sich so grob in die Nippel, dass er wimmert.

Vor mir zuckt es. Ich knie mich vor ihn, greife in seine Backen. Sie sind klein, fest. Meine Hände lieben sie.

»Mund auf.« Rouven kippt das Becken nach vorn. Seine Pracht verwindet zwischen meinen Lippen.

Ich versuche, gegen den Würgreiz anzuschlucken, was Rouven ein tiefes Stöhnen entlockt.

»Mach das noch mal«, wispert er. »Mach es immer wieder und dann saug, verdammt!«

Ich knie vor einem Mann, sauge an seinem Schwanz.

Die Erkenntnis schlägt mir wie eine Faust in den Magen.

Verbotener, sündiger, geht es nicht. Ich werde in der Hölle landen. Ganz weit unten, wo es am heißesten ist. So heiß, wie es gerade in meinen Lenden brennt.

Böse Dinge dürfen sich nicht gut anfühlen.

Aber sie tun es. Sie tun es so sehr.

Ich will mehr von ihnen, mehr von Rouvens Schwanz, der ebenso unersättlich zu sein scheint wie ich.

Ich schlucke, sauge, beiße, genieße das Zischen, dass Rouven dabei ausstößt. Ich kralle mich in seinen Hintern, hoffe, alles richtig zu machen.

Wie im Rausch zwirbelt er seine Nippel, keucht lauter und lauter.

Genug. Ich bin dran.

Ich lasse sein bestes Stück Mann aus meinem Mund gleiten, leckte es noch einmal der Länge nach ab.

»Leg dich aufs Bett und sag mir, was ich tun muss.« Das mit dem Öl irritiert mich. Auch wenn mich der Anblick eines strammen Männerarsches seit geraumer Zeit erregt, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mich hineinzuschieben.

Rouven umfasst seinen Schwanz, drückt einen Moment fest zu.

Seine Spitze wird lila.

Sie verschwindet erneut zwischen meinen Lippen. Hätte ich geahnt, dass man mit seinem Mund so wundervolle Dinge tun kann, ich wäre ständig vor dem Knecht auf die Knie gesunken.

»Hör auf!« Rouven schwankt. »Bitte, lass es gut sein.«

Geht nicht. Es gefällt ihm, ich merke es. Es gefällt mir, das merke ich auch. Ich greife mir mit der einen Hand zwischen die Beine, reibe mich bis zur Schmerzgrenze. Mit der anderen packe ich zumindest eine von Rouvens Backen.

Meine Zunge hat so viel zu entdecken. Dieses kleine Loch in der Mitte der Spitze, der Bereich unter der Haut, einfach nur über die Glätte lecken. Aber am besten ist das Saugen. Es erregt mich.

Immer abgehackter stoßen Rouvens Lustlaute hervor. Er bebt. Ich liebe es.

Ich traktiere mich, bis ich es kaum noch ertrage. Doch bevor es aus mir herausschießt, will ich Rouvens Saft schmecken.

Er umklammert seinen Schaft immer fester. Will er nicht kommen?

Ich werde ihn zwingen, sauge mit aller Kraft.

Er schreit auf, lässt los.

Hitze fließt in Schüben in meinen Mund.

Mein Unterleib krampft sich vor Lust zusammen.

Während ich schlucke, spritzt es aus mir heraus.

Rouven sinkt vor mir auf die Knie, schlingt seine Arme um mich. Er zittert, sogar seine Lippen, die meinen Hals und meine Wange küssen.

»Lass mich am Leben, hörst du?« Sein Daumen verschwindet in meinem Mund, schon aus Reflex verwöhne ich ihn.

Rouven lächelt, schluckt. »Gönne mir eine Pause.« Er nimmt meine Hand, legt sie auf seine wundgeriebene Brust.

Sein Herz rast.

Mich interessieren jedoch viel mehr diese zartrosa Brustwarzen.

Ich stemme mich an seinen Schultern nach oben, ignoriere meine zitternden Knie, und steige aus dem Zuber. Ich trocke mich eilig ab, halte auch Rouven ein Handtuch hin.

Er nimmt es, sieht mich auf eine eigenartige Weise an, während er sich ebenfalls trocken rubbelt.

Die Wärme hat gut getan. Es soll so bleiben. Die Feuerstelle ist gut bestückt, ich lege zwei dicke Scheite auf die Flammen, mache es mir danach auf dem Bett gemütlich.

»Du willst noch mehr?« Rouven wirkt ernsthaft erstaunt, beinahe ängstlich.

»Du bist mir einen Schritt voraus. Außerdem will ich zwischen deine kleinen, festen Backen.« Ich kann mich nicht an ihnen sattsehen.

»Lass uns vorher ein paar Stunden schlafen.« Er ist immer noch außer Atem.

Mit einem erschöpften Seufzen legt er sich neben mich, zieht die Decke über uns beide. »Wie oft hast du es schon mit einem Mann macht?«

»Bisher nie.«

Er sieht mich an, schüttelt den Kopf. »Du lügst.«

»Nein.« Wieso sollte ich? »Nachdem, was ich eben mit dir getan habe, muss ich dir vertrauen. Und du mir. Selbst die Hälfte davon genügt, um uns unter das Beil des Henkers zu bringen.«

»Niemand hat es gesehen.« Er küsst mich unendlich sanft. »Niemand wird uns verraten.«

»Und wenn doch?« Plötzlich springt sie mich an, die Angst. Wie ein Tier aus dem Hinterhalt. Als wäre ich aus einem Rausch erwacht. »Mein Gott, Rouven. Wir können dafür zum Tode verurteilt werden!«

»Warum bist du dir so sicher?«

»Du warst laut. Was ist, wenn uns Schouten gehört hat?«

»Jaspar lass meine Sorge sein.« Mit dem Zeigefinger streicht er zwischen meinen Brauen entlang. »Ich vertraue dir, du vertraust mir. Der Krämer wird uns beiden kein Leid zufügen. Das verspreche ich.«

Was er da auf meiner Stirn macht, tut gut. Mir fallen die Augen zu.

~*~

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2 Gedanken zu “Der Marquis von Flandern – Fortsetzung Kapitel 4 (Passwort bitte über Kontaktformular anfragen)

  1. Wow – so toll geschrieben – ich wünschte, ich könnte schon das ganze Buch lesen! – Jaja, ich weiß schon – aber wünschen kann ich es mir trotzdem 🙂 Ich warte eh – mehr oder weniger – geduldig! 🙂
    LG. Traude

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